Intraokularlinse (IOL)



Die Implantation von Intraokularlinsen bedeutete einen großen Fortschritt in der Augenheilkunde und Patienten, die unter einem bereits fortgeschrittenen Grauen Star litten, sind nach der Operation von der neuen klaren und farbintensiven Sicht oft überwältigt!

 

Intraokularlinsen bestehen heutzutage meist aus einem weichen Kunststoff-Material, so genanntem hydrophobem Acrylat, das sich durch besondere optische Eigenschaften und eine sehr gute Verträglichkeit auszeichnet. Während der Operation wird die Linse im gefalteten Zustand in das Augen-innere eingeschoben. Dort entfaltet sie sich sanft und wird mit Hilfe kleiner elastischer Bügel verankert. Bis heute wurden bereits über 25 Millionen Implantationen weltweit mit diesem Material durchgeführt!

 

Grundsätzliches Problem der Intraokularlinsen allerdings ist, dass sie nicht fähig zur Akkommodation sind, d.h. sie sind nicht wie die natürliche Augenlinse in der Lage, sich durch Verformung auf Nah- und Fernbereiche einzustellen.